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Trenntrafo mit Halogentrafos


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Gelegentlich braucht man als Bastler auch mal einen Trenntrafo um zum einen sich, zum anderen aber auch Messgeräte wie das Oszilloskop, zu schützen. Da mir die Geräte zu teuer waren und mir ein Kollege günstig 3 Halogentrafos angeboten hat, bin ich zum Entschluss gekommen, das Teil einfach selber zu basteln :-).

Angefangen hat's damit die Trafos auf einem alten Brett zu befestigen und zu Verkabeln. Dadurch, dass ich mit 3 Trafos arbeite, habe ich 2 Ausgangssteckdosen.



Zur Verkabelung:
Der Trafo in der Mitte (im folgenden "Haupttrafo") wird mit der Primärseite an das Stromnetz (230V) angeschlossen. Die Sekundärseite vom Haupttrafo kommt ebenfalls (wichtig!) an die Sekundärseite der Trafos links und rechts. An der Primärseite der äußeren Trafos hat man nun 230V anliegen, die von der Erdung galvanisch getrennt sind.
Man muss allerdings bedenken, dass man an den zwei Steckdosen nur maximal zusammen soviel Leistung verbrauchen darf, wie der mittlere Trafo aushält.
Ebenfalls muss noch erwähnt werden, dass ich auf dem Bild mit 1,5mm² flexiblen Leitungen gearbeitet habe. Nachträglich habe ich dort allerdings 2,5mm² starre Leitungen verwendet. Zum Einen lässt es sich ordentlich biegen und somit sauber verlegen, zum anderen hält es mehr Strom aus. Da bei den Halogentrafos auf der Sekundärseite 12V anliegen, fließen dort sehr hohe Ströme - ein ordentlich hoher Leiterquerschnitt ist dort essentiell.

Anschließend habe ich die Außenteile vom Gehäuse gesägt, geschliffen und zusammengeschraubt.




Den Deckel habe ich dann auch fertiggestellt und schonmal die zwei Unterputzsteckdosen besorgt, die ich verbauen werde.




Dann noch schnell angezeichnet wo ich für die Löcher der Steckdosen bohren muss und gebohrt. Die Steckdosen dann eingesetzt, verkabelt und festgeschraubt. Abdeckblende der Steckdosen noch draufgeschraubt und dann den Deckel obendrauf befestigt. Und fertig ist der Trenntrafo!







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